Stapeliad Journal Nr. 1 – Die Themen

Periploca graeca – eine Bereicherung für den Garten von Roland Reith
Wenn man an Ascleps denkt, dann stellt man sich die Stapelienartigen vor, die in unseren Gewächshäusern kultiviert werden. Aber es gibt auch Pflanzen, wie Periploca graeca, die zur Unterfamilie der Periplocoideae innerhalb der Familie der Apocynaceae gehören, also Verwandte der Ascleps, die man im Garten kultivieren kann und dort eine schöne Alternative zur herkömmlichen Bepflanzung darstellen.

Das ISCL – ein Lexikon im Internet von Hans Frohning
Die Nomenklatur unserer Pflanzen ändert sich öfter als es uns manchmal lieb ist. Schnell verliert man dabei den Überblick. Gut, wenn man ein Lexikon zu Rate ziehen kann, das ständig aktualisiert wird und jeden bisher gültigen Namen akzeptiert. Und das Wichtigste: es hat bereits einen schönen Ascleps-Teil!

Die Kleinen aus Indien – von Wiebe Bosma
Indiens sukkulente Flora ist bei Sammlern eher unbekannt. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise in ein riesiges Land mit vielen verschiedenen ökologischen Bedingungen und stellt uns 4 besondere Arten der Gattung Boucerosia vor.

Detailzeichnung von Larryleachia perlatum
Der Künstler und Aslceps-Liebhaber Phil Hughes stellt uns eine seiner Zeichnungen vor.

Ein Überblick über die Diversität und Verbreitung von Stapelienartigen, Teil I von Maikel Gaitkoski
Der Autor gibt Einblick in die Verbreitung der Ascleps und stellt die ersten Gattungen und Arten vor. Zusammen mit seinen ausgezeichneten Fotos erhält der Leser einen ersten Überblick. Dieser Beitrag wird in der nächsten Ausgabe des Stapeliad Journal fortgesetzt.

Hoodia gordonii in der Namib – von Roland Reith
Wer Hoodia gordonii am Standort blühend antrifft, wird das nicht mehr vergessen. Die reich blühenden Pflanzen wachsen in Namibia in großen Gruppen und hinterlassen nicht nur optisch einen bleibenden Eindruck….

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Asclepsblüten sind fünfzählig

Die Blüten der Seidenpflanzengewächse haben einen relativ einheitlichen und besonderen Blütenaufbau. In der Regel haben sie 5 Blütenblätter und dadurch die Form eines kleinen Sterns. Doch immer wieder kommt es vor, dass eine Blüte „seltsam“ aussieht. Wenn man sie genau betrachtet, stellt man fest, dass die Anzahl der Blütenblätter von der Norm abweicht. Es gibt sowohl vier- oder sogar dreizipfelige Blüten als auch 6- und mehrzipfelige. Aus welchem Grund diese Abweichungen entstehen, ist noch nicht geklärt. Vielleicht ist es einfach eine Laune der Natur.

Wir möchten in unserem nächsten Stapeliad Journal Blüten zeigen, die anders sind. Haben Sie selbst schon ungewöhnliche Blüten in Ihrer Sammlung entdeckt? Dann schicken Sie uns Ihre Bilder. Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen, sind es immer wieder dieselben Pflanzen, die nicht fünfzählig blühen? Haben diese einen besonderen Standort? Gab es in der Pflege eine Änderung?

Wir möchten alle Erfahrungen in einem Beitrag vereinen und freuen uns auf Ihre Einsendungen unter info@stapeliads.eu.

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Vincetoxicum hirundinaria ist in Europa heimisch

Die Schwalbenwurz, Vincetoxicum hirundinaria, ist auch in unseren Breiten anzutreffen und wer Glück hat, findet sie im Moment in Blüte. In Deutschland handelt es sich um die einzige heimische Asclepsart. Hier wächst sie vereinzelt in lichten Wäldern und steinigen Trockenrasen. In Österreich ist die Pflanze weit verbreitet. In Mitteleuropa trifft man sie auf kalkigen, humusarmen Lehm- oder Sandböden an. Also Augen auf, eines der wenigen in Europa heimischen Hundsgiftgewächse zeigt uns zurzeit seine typische Asclepsblüte.

Schon bald wird es auf unserer Homepage unter www.stapeliads.eu/plant-portraits/ ein Pflanzenportrait zu dieser Art geben.

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Herzlich willkommen!

Was man durch einen gleichgesinnten Freund erfährt, ist nahezu, als wenn man es selbst erfahren hätte.”

Johann Wolfgang von Goethe

Das Themenfeld um die Unterfamilie der Asclepiadaceen ist so weitreichend, dass selbst ein ständiges Streben nach Informationen niemals den vollkommenen Überblick verschaffen kann.
Was aber ein Einzelner nicht zu leisten vermag, dem kommt eine Gemeinschaft schon näher. Deshalb entsteht hier und heute die International Stapeliad Group. Eine Gruppe, die unterstützend zusammenarbeitet, die neuen Interessenten zur Seite steht, die die Faszination der Ascleps in die Welt hinausträgt.

 


 

The subject area around the subfamily of the Asclepiadaceae is so far-reaching that even a constant striving for information can never provide the perfect overview.

But what an individual is not able to achieve, a community can do much better. That is why we decided to develop and establish the International Stapeliad Group. A group that works together in a supportive way, that familiarizes new interested parties with the subject, that spreads the fascination of the ascleps to the world.

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